Always-on und die Folgen

Renny Gleeson zeigt in seinem 3-Minuten Vortrag die Schattenseiten unserer Always-on-Gesellschaft auf.

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Pay with Facebook - Ermöglicht Facebook die weitere Monetarisierung des Internet?

Virtuelle Währungen sind eines der Themen, die bei meinem Valley-Trip vor drei Wochen stark im Gespräch waren. Seitdem geht es Schlag auf Schlag: Facebook ermöglicht es seinen Nutzern Credits an andere Nutzer zu transferieren, ändert das Tauschverhältnis $ zu Credits und öffnet das Facebook Payment System auch für Applications.

Für das eigene Ecosystem eine Währung zu schaffen, macht sehr viel Sinn. Neben den Vorteilen für Nutzer und Application-Betreiber ist der Schritt auch für Facebook lukrativ. So kann sich Facebook einen Stück vom Kuchen der geschätzten 500 Mio $ Transaktionen abschneiden, die über ihre Plattform in diesem Jahr getätigt werden.

Geht Facebook noch einen Schritt weiter?

Aus meiner Sicht hat Facebook neben dem Social Graph und massivem Traffic den Vorteil des “always on”. Nutzer sind lange bzw. permanent auf Facebook eingeloggt um Nachrichten zu schreiben, zu chatten oder auch Facebook Connect zu nutzen. Folgt also nach Facebook Connect mit “Pay with Facebook” der nächste Layer, der internetweit nutzbar wird?

Micropayments funktionieren gut im Mobile-Bereich (auch für Inhalte für die es im Internet aktuell keine Zahlungsbereitschaft gibt). Dort ist die Abrechnung via Telefonrechnung sehr einfach, wenn auch durch zeitverzug der Rechnungsstellung sehr intransparent. Aber auch im Internet gibt es einige Anbieter wie z.b. in Deutschland web.cent, clickandbuy und t-pay oder auch global Paypal und Co. Das Problem bei ihnen ist nur, dass die Bezahlung auf Grud von mehreren Steps nicht sonderlich komfortabel für Micopayments ist.

Geht Facebook den nächsten Schritt in diese Richtung? Ermöglicht Facebook durch die Einfachheit des Bezahlens und den spielerischen Character der Credits vielleicht sogar die direkte Monetarisierung von Angeboten die sich bis jetzt nur indirekt über Werbung finanzieren?

Weiterlesen bei:
* Jochen Krisch: Web-Währungen: Facebook testet “Pay with Facebook”
* Venturebeat: The universal currency wars are coming

Update (6. Juni): Jetzt spekuliert auch der Silicon Alley Insider über ein webweites Facebook Payment-System

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Alexander Görlach: Das journalistische Businessmodell der Zukunft

Einer der Höhepunkte am dritten Tag der Webinale war der Vortrag von meinem Freund Alexander Görlach. Alex hat über “Online versus Print - wie das journalistische Businessmodell der Zukunft aussehen wird” gesprochen.

Seine Präse findet ihr hier:

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Webinale: Online Marketing für Startups

Gerade zurück von der Webinale im Herzen Berlins. Meine Präsentation findet ihr hier:

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Vorträge: Webinale & Co

Kommende Woche ist vom 25. bis zum 27.5. die Webinale in Berlin. Ich werde da sein und auch am Montag einen Vortrag halten:

(Online-)Marketing für Start-ups

Welche Hebel haben Start-ups im Bereich des Marketing und wie können sie diese am besten nutzen? Kolja Hebenstreit (Partner bei Team Europe Ventures) berichtet aus seinen Erfahrungen von Start-ups wie brands4friends, Spreadshirt, Käuferportal und mymüsli. Die Best Cases kommen aus den Bereichen von Performancemarketing bis Branding.

25.05.2009 | 13:30 bis 14:15 Uhr | B 05-06

Unter Vorträge gibt es übrigens jetzt eine kleine Übersicht von meinen alten und kommenden Vorträgen.

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Kiva Status

Nach dem Vorbild von Remo möchte ich auch ein kurzes Statusupdate zu meinen Kiva-Projekten geben.

  • 47 Kredite
  • 22 komplett zurückgezahlt
  • Ausfallrate: 0%

Besonders freue ich mich, dass ich 12 Leute für kiva begeistern konnte, die bereits 83 Kredite vergeben haben. Die Portfolios findet ihr hier:  Dennis, Till, Michael, Roberto, Thomas, Dajana, Thomas, Roland, Tobias, Markus und Tim.

Wer ist noch kiva-Mitglied?

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studiVZ adé - Ich bin bei Facebook

Bei studiVZ bin ich mit einer zweistelligen Mitgliedernummer und auch als Investor quasi von Anfang an dabei gewesen und habe viel dafür getan, dass studiVZ groß wird. Während der studiVZ Verkaufsgespäche habe ich mir dann auch einen eigenen Facebook-Account eröffnet und war nicht sonderlich angetan. Facebook hatte zu dem Zeitpunkt fast keine zusätzliche Funktionen und war auf Grund der wenigen Mitglieder in Kombination mit strengeren Sicherheitsstandards (Man konnte sich nur Profile von seinen wenigen Kontakten angucken) nicht sonderlich sticky.

Meinen Facebook-Account habe ich also als Sekundäraccount genutzt - ähnlich wie jetzt linkedin im Verhältnis zu XING. Doch mit der Zeit hat es sich gedreht und Facebook ist zu meinem Primäraccount geworden. Hauptgründe dafür sind:

  • Facebook hat sich rasant entwickelt und viele neue Funktionen hinzugefügt. An oberster Stelle steht für mich der News-Feed. Bei studiVZ gibt es ihn immer noch nicht.
  • Viele neue Leute die ich kennenlerne sind nicht bei studiVZ. Bei studiVZ habe ich aktuell 575 Freunde, bei Facebook 1073.
  • Ich finde meine Freunde nicht wieder. Durch die Springer-Propaganda zur AGB-Änderung haben einige Mitglieder aus Angst ihre realen Namen abgeändert und heißen jetzt “KJ…” oder “Daniel P.”. Warum studiVZ dagegen nicht vorgeht wundert mich - schließlich zerstört es den Mehrwert den eine Community mit realen Namen gegenüber den ganzen Communities die es früher schon gab hatte. Ich habe bei meinen 575 Freunden mal nachgerechnet:
    • 72% (412) haben noch ihren vollen Namen angegeben,
    • 18% (103) nur ihren Vor- oder Nachnamen
    • und 10% (60) nutzen sogar einen Phantasienamen.

Wie das bei Angeboten mit Lock-in-Effekt normal ist, setzt erstmal nur eine Parallelnutzung ein - so auch bei mir. Bis dann der Pain größer ist als der Nutzen. In den letzten Monaten habe ich bei studiVZ keine ernsthaft gute Nachricht mehr bekommen, dafür aber viel Spam für Uni-Experimente, andere Communities, Parties, …

Bei Facebook kann man einstellen, dass einem nur Freunde Nachrichten schreiben können. Bei studiVZ können es immer alle.

Ich bin also raus.

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Business Angel

Was sind Business Angel und wie arbeitet man am besten mit ihnen zusammen? Ein guter Podcast aus der Serie “Entrepreneurial Thought Leaders Podcast” vom Stanford Technology Ventures Program.

Zu Gast sind die Silicon Valley Angel Investoren Ron Conway (Google, Paypal, Twitter, + >500 weitere) und Mike Maples (Digg, ReputationDefender, Twitter, …)

Sehr interessant für alle Gründer, die mit einem Business Angel zusammenarbeiten möchten.

Ton an.

Wer auch Bild sehen will: Video.

Weitere Podcasts / Videos aus Stanford

[via Morten]

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Architects of design thinking - David Kelley und Hasso Plattner am 19.2.09 beim HPI Potsdam

Über die D School am HPI habe ich ja schonmal ausführlicher geschrieben.

Am kommenden Donnerstag gibt es eine öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit Hasso Plattner und David Kelley zum Thema “ARCHITECTS OF DESIGN THINKING”.

Anmelden kann man sich kostenlos via Amiando.

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KPI vs Metric

Ich finde das Thema KPI sehr spannend. Beim rumsurfen auf slideshare bin ich gerade wieder auf Dennis Mortensens Präsentation gestoßen: ‘The difference between a KPI and a Metric’. Ist zwar nicht ganz neu, aber immer noch aktuell.

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