July 22, 2009 at 9:59 am · by Kolja Hebenstreit
· Filed under Web 2.0

- Die Community unddu.de, die von web.de gegründet wurde, hat gerade angekündigt zum 31.8. ihre Pforten zu schließen. Auf dem Schaubild oben in grün zu sehen - nicht mit der X-Achse verwechseln
- Bertelsmann hat nach dem anfänglichen Fehler mit bloomstreet selber eine Community zu starten daraus gelernt und wer-kennt-wen gekauft.
- Zu den Gewinnern der deutschen Communitylandschaft gehört immer noch Holtzbrinck, die mit der VZ-Familie das größte deutsche soziale Netzwerk zugekauft haben und betreiben. Auf dem Graph ist übrigens schön zu sehen wie Holtzbrinck Mitte 2008 angefangen hat User aus studiVZ in das neue meinVZ zu schieben.
Permalink
marc said,
July 22, 2009 @ 1:15 pm
nur facebook überholt alle..
hättest du ruhig mit reinschreiben können
Kolja Hebenstreit said,
July 22, 2009 @ 1:25 pm
Das stimmt. Aber wenn ich die noch aufgenommen hätte wäre auf der Grafik oben nur das Facebook Wachstum drauf gewesen
marc said,
July 22, 2009 @ 1:51 pm
mal lust auf nen bier in berlin?
jens said,
July 22, 2009 @ 5:54 pm
@kolja:
deshalb glaube ich nicht dran:
http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~EA1AE808198EB4AB39433826EC952C93D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
oder hat sich die situation bei studiVZ schon gebessert? wenn man den informationen, die ich bekomme, glauben schenken darf, dann ist studiVZ ein ziemlich teurer spaß für holtzbrink. mir ist zwar schleierhaft, wie man bei der menge an traffic ein minus produzieren kann, aber scheinbar scheint es zu klappen.
woran ich aber glaube: jeden morgen steht ein neuer dummer auf, der auch weiterhin für luftblasen bezahlen wird. der markt für unternehmensverkäufe mit schöner verpackung muss ja wohl noch recht ordentlich funktionieren - zumindest für die verkäufer
jens said,
July 22, 2009 @ 6:01 pm
noch ein kleiner nachtrag…sehen so sieger aus?
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637557,00.html
ich bin mir nicht sicher, ob die großen verlagshäuser mit ihrer kostenstruktur im web profitabel sein können. man wird es in 5-10 jahren sehen, was die großen player aus ihrer kriegskasse aus den klassichen medien gemacht haben und ob sie im web angekommen sind. denn viel traffic mit viel verlust ist ziemlich witzlos.
oder übersehe ich hier was und gibt minus x minus am ende etwa auch bei unternehmen plus?
Kolja Hebenstreit said,
July 22, 2009 @ 6:50 pm
@jens: Markus Berger-de León sagt in dem Interview ja gerade, dass sie sich aktuell nicht auf Umsatz fokussieren. Wenn sie es machen werden dann wird da auch viel mehr bei raus kommen. Ich mache mir um die Monetarisierung von studiVZ und co keine Sorgen.
jens said,
July 22, 2009 @ 9:52 pm
@kolja: natürlich habe ich das gelesen, aber soweit ich weiß liegen zwischen der offiziellen und der inofiziellen version WELTEN. deine quellen sind da sicherlich besser als meine. wie sieht es denn aktuell aus bei studiVZ? rote oder schwarze zahlen?
bei mir gehen jedenfalls die alarmglocken ab, wenn die verlage in einer tour jammern und dann ein interview aufpoppt, dass geld angeblich nicht so wichtig ist. passt nicht für mich zusammen. ich kaufe denen die story “monetarisierung interessiert uns nicht” nämlich nicht ab.
fakt ist: facebook gräbt studiVZ derzeit massivst user ab bzw. facebook wächst überproportional zu studiVZ: http://www.internetmarketing-news.de/2009/05/26/entwicklung-von-social-networks-in-deutschland/
letztlich kann es uns nur recht sein, wenn holtzbrinck noch wartet mit der monetarisierung. von daher: gute idee…monetarisierung ist doof…finger weg vom geld…:-)
jens said,
July 22, 2009 @ 10:00 pm
nachtrag: die “wir kümmern uns erst ums wachstum und dann ums geld” erinnert sicherlich nicht nur mich an die blütezeit der blase am neuenmarkt. das ging kurz gut, dann kam die kalte dusche, dann die blasenschwäche, dann die harnröhrenverstopfung und dann ist die bubble geplatzt und alle waren angepisst.
dieser film ist ne gute gedächtnisstütze:
http://www.amazon.de/Weltmarktf%C3%BChrer-Die-Geschichte-Tan-Siekmann/dp/B000JJ3RLQ
ich habe mich beim ansehen damals entsetzt gefragt, wieviel von tan siekmann in mir steckt. ein übler horrorfilm für unternehmer. absolut sehenswert.
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September 17, 2009 @ 6:59 am
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