Google goes Affiliate
In der letzen Zeit tut sich einiges auf dem Affiliate-Markt. Nun startet auch Google einen CPA-Test, wie man bei seekingalpha.com lesen kann.
Ein paar Gedanken, die mir in dem Zusammenhang gerade durch den Kopf gehen:
Vielleicht …..
- … ändert sich ja mal was an der 30%-Politik. Bis jetzt haben sich das ja noch nicht einmal kleine Netzwerke getraut.
- … öffnet sich endlich mal eine Plattform für alle Merchants, erhebt keine hohen Setup-Fees und lässt mit Hilfe von Transparenz den Markt entscheiden welches das beste Affiliate-Programm ist.
- … gibt es bald bessere Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Affiliates und Merchants. Wer sich als Netzwerk versteht sollte auch Kommunikation ermöglichen. Zanox geht mit dem Adrank-bidding schon mal einen Schritt nach vorne. Aber da geht noch mehr! Wie wäre es mit einer Kreuzung zwischen einer Affiliate-Plattform und einem Social-Network?
- … zahle ich ja bald nicht mehr für Affiliates, die ich selber rekrutiere. Weg mit den 30% für mein Programm, wenn ich selber Affiliates werbe. Mit den anderen Merchants, die der Affiliate dann bewirbt kann die Plattform noch genug Geld verdienen.

richard said,
June 23, 2006 @ 3:40 pm
hi kolja, danke für die zusammenfassung. ich finds spannend!
Oliver Gassner said,
July 1, 2006 @ 9:08 pm
Hi,
ich bin zar in einigen affiliate-Programmen, kenne aber die Hintegründe nicht.
Wärst du so nett uund erklärst bitte das mit den 30%? Danke
Kolja Hebenstreit said,
July 3, 2006 @ 1:29 am
@Oliver: Der Merchant zahlt auf die Provisionen, die der Affiliate bekommt, noch mal 30% an die Affiliateplattform obendrauf.
Oliver Gassner said,
July 3, 2006 @ 11:05 am
Ah. Ok. Danke. Das war nun eine Seite von der ich Affiliateprogramme noch nicht betrachtet habe.
En passant:
Eine interessante Konstruktion ist übrigens, wenn der Urheber Consumer zum Kauf seine Produkte animieren kann und dafür als Affiliate eine Provision kriegt.
Nimm einen Bellteristik-Autor, der kriegt, sagen wir grob 5% vom Nettoladenverkaufspreis Honorar von seinem Verlag für ein verkauftes Buch. (Ja, nur so wenig
) Wenn er das selbe Buch über Amazon vermittelt, kriegt er sehr grob gesagt NOCHMal soviel, hat also sein Einkommen verdoppelt. (Gut, Amazon war schon mal freigiebiger mit seinen Provsionen.)
Aber deinen Punkt hab ich jetzt verstanden und das ist an sich ja auch einsichtig, dass man bei selbstgeworbenen Affiliates keine ‘Vermittlungsgebühr’ abrücken will. Andererseits fallen bei der Plattform ja schon Kosten an. Auch für jene Affiliates. also 10% statt 30%?
PS: War mein OpenBC-Profil ausreichend interessant?
KoljaHebenstreit.de » Social-Net für Affiliates und Merchants gestartet - Das private Blog von Kolja Hebenstreit said,
August 15, 2006 @ 2:02 pm
[…] Ich hatte es ja vor ein paar Wochen ja schon einmal geschrieben, dass ich es sinnvoll finden würde eine Social-Net-Funktion bei den Affiliate-Plattformen anzubieten. Nun ist affiliami.de mit dem Konzept, jedoch unabhängig von einer Plattform, gestartet. Ich habe mich mal angemeldet und bin gespannt wie sich das ganze entwickelt. Zur Zeit scheint mir die Seite noch ein wenig zu überladen und nicht auf das wichtige fokussiert. Aber das kann ja noch werden. […]